Aktuelles

Hunger kennt keine Grenzen oder Nationalität.

Wir meinen, mit unserem Ausgabesystem keinen Kunden zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Warum das so ist:

Jeder unserer Kunden kann sich jeden Samstag zwischen  12:15 und 13:30 anmelden. Bei dieser Anmeldung werden die Daten des Kunden erfasst ( Anzahl der Versorgungsberechtigten). Gleichzeitig zieht unser Kunden eine laufende Nummer aus einem nicht einsehbaren Beutel.

Entsprechend der gezogenen Nummer erfolgt ab 14:00 Uhr die Warenausgabe. Jeden Samstag entscheidet also ein Zufallsprinzip über die Reihenfolge der Warenausgaben.

Verpasst ein Kunde die Warenausgabe nach der gezogenen Nummer, geht er nicht leer aus, muss sich aber ans Ende anstellen.

Nach diesem Verfahren versuchen wir die Warenausgabe so gerecht wie möglich zu gestalten. 

NIKOLAUSMARKT in Ehlershausen: Vorweihnachtliche Sammlung für die Tafel Burgdorf e. V.

Bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude machen – dieses Ziel haben wir uns gemeinsam mit der Neuapostolischen Kirchengemeinde gesetzt und bitten beim Nikolausmarkt am 30.11. um Süßigkeiten, lagerfähige Lebensmittel, sowie kleine Spielsachen. Alle Spenden bekommen die Familien pünktlich zu Weihnachten überreicht.

Wer am 30.11. keine Zeit hat, kann seine Spende gern bis zum 11.12. in die Martin-Luther-Kirche bringen. Diese ist täglich von 7-19 Uhr geöffnet. (Gemeindezentrum Martin-Luther-Gemeinde, Ramlinger Str. 25, Ehlershausen)

 Wir danken schon jetzt für alle Spenden zugunsten der Burgdorfer Tafel!

 

                  

Im REWE-Markt Burgdorf: Tafel-Helfer sammeln gespendete Tüten.

REWE: Tafeln benötigen mehr Lebensmittelspenden

Seit zehn Jahren unterstützen REWE und nahkauf mit Tüten-Aktion in den Märkten: "Gemeinsam Teller füllen. Wir helfen vor Ort!".

In jeder Tüte stecken zweieinhalb Kilogramm Lebensmittel für Bedürftige: Vom 4. bis 17. November rufen REWE und nahkauf zur Unterstützung der lokalen Tafeln auf. Bei der bundesweiten Hilfsaktion stehen lang haltbare Lebensmittel im Fokus, die besonders dringend benötigt werden. Dafür haben die Supermärkte sowie der REWE Onlineshop in Absprache mit der Tafel Deutschland e.V. Papiertüten mit jeweils sechs entsprechend ausgewählten Artikeln gepackt. Diese können die Kunden für 5 Euro kaufen und im Markt der lokal kooperierenden Tafel zur Verfügung stellen. Der organisierende Lebensmitteleinzelhandelskonzern spendet den Tafeln seinerseits 40.000 Tüten mit gewünschten Artikeln. Ziel ist es, nach den zwei Wochen Lebensmittel im Wert von über zwei Millionen Euro übergeben zu können.

Von kommendem Montag (04.11.) an starten die Tafel-Aktionswochen unter dem Motto "Gemeinsam Teller füllen. Wir helfen vor Ort!". Dann stehen bei REWE und nahkauf Tüten mit jeweils sechs ja!-Produkten bereit. Der Inhalt: Reis, Spaghetti-Gericht mit Tomaten, vegetarische Tortelloni, Tomatencremesuppe, Nuss-Nougat-Creme und Kekse. Die Artikel kosten 5,10 Euro, sind jedoch in der Aktionstüte für 5 Euro erhältlich. Die Kundenspenden werden abschließend von REWE bundesweit um 40.000 Tüten mit Waren aufgestockt. Alternativ dazu können die Kunden auch Produkte ihrer Wahl im Markt an der vorgegebenen Stelle abgeben, damit auch diese von ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitern abgeholt und an Bedürftige verteilt werden können. Darüber hinaus unterstützt erstmals die soziale Marke "share" das REWE-Engagement: Die mit ihren Produkten verbundenen Spendenäquivalente gehen im Aktionszeitraum an die Tafel Deutschland.

REWE: die Tafel-Aktion 2019 

Handwerksmarkt - Ein IdeenReich für's Handwerk in Burgdorf - Ein Erlebnisbericht

In diesem Jahr wird beim ideenReich am 26. & 27.10.2019 der Burgdorfer Tafel e.V. unser Spendenempfänger sein. Am letzten Samstag waren wir dort und durften helfen ... wir wurden aus unserer eigenen, kleinen Realtät gerissen ...

DER BURGDORFER TAFEL e.V. … ganz unbedarft, neugierig und zugegeben ein wenig naiv sind Lara, Caro und ich am Samstag Mittag zum Team der Tafel im Paulus-Kirchenzentrum in der Südstadt gefahren, um zu helfen. Gegangen sind wir am späten Nachmittag mit einem Gefühlswirrwarr in Kopf und Herz, mit sehr viel Dankbarkeit und dem Wissen, dass wir hier nicht zum letzten Mal waren, um zu helfen.

Wir wurden ziemlich unsanft aus unserer kleinen Blase geworfen … unserer eigenen Realität, in der der Kühlschrank übervoll ist … unserer Realität, in der, wenn etwas fehlt, wir es einfach kaufen … unserer heilen Welt, in der wir vergessen, dass genau das für viel zu viele Menschen nicht selbstverständlich ist und dass auch die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht selbstverständlich ist.

12:00 Uhr … Wir wurden ganz herzlich empfangen – von der bunten Truppe der Helfer und auch schon bei der Ankunft von den ersten Kunden, die auf ihre Registrierung warteten. Nach einer kurzen Einführung standen unsere Namen ruckzuck im Einsatzplan und schon sortierten wir zwischen den anderen Helfern große Ladungen an Lebensmitteln, die die Fahrer immer wieder von spendenden Lebensmittelgeschäften und Ständen des Burgdorfer Marktes brachten. Wir drei schauten uns immer wieder an, fasziniert von dem Hand in Hand arbeiten, von diesem harmonischen, geschäftigen Treiben von Jung bis Alt, der Koordination in diesem spontanen Durcheinander. Niemand weiß, was und wie viel gespendet werden wird, wie viele Kunden sich anmelden, ob es reichen wird. Und tatsächlich … gegen halb zwei war der Raum voll sortierter Lebensmittel und glich einer kleinen Einkaufsstraße.

13:30 Uhr … ein kurzes Treffen des Teams im Empfangsraum, in dem sich alle mit Kaffee und Snacks versorgen können – wir mittendrin. Die Koordinatorin bedankt sich bei allen, sagt noch einmal, wer was gleich zu tun hat, wenn sich die Türen öffnen. Wir drei wissen nicht so richtig, was auf uns zukommt, atmen durch und dann wird ein Brief einer Kundin vorgelesen … ein Dankesbrief. Ein Danke für den Joghurt, den sie sich nie leisten könne. Ein Danke für das Brot und die glücklichen Augen ihres Kindes, weil seine Mama ihm einen aufgeschnittenen Apfel in die Brotdose legen konnte, ein Danke für die Hilfsbereitschaft und die Wärme der Helfer der Tafel. Auf so einen Brief waren wir drei emotional definitiv nicht vorbereitet ...

14:00 Uhr … jetzt öffnen sich die Türen und die Kunden kommen in der Reihenfolge ihrer Losnummern zum Empfang. Ein Kunde gibt mir seinen Beutel. „Zwei Erwachsene, zwei Kinder, wenn es geht, bitte kein schwarzes Brot“ … was geht, wird möglich gemacht. Und so gehe ich durch die kleine „Einkaufsstraße“ und entsprechend der Infos, die ich habe, packen die Frauen und Männer bei der Milch, beim Fleisch, beim Gemüse, … „meine“ Taschen voll. Ich selbst nehme noch drei Schokoriegel und überlege, ob es wohl das Einzige ist, was die beiden Kinder in dieser Woche naschen werden. Nachdem ich noch helles Brot für die Familie bekommen habe, übergebe ich die Taschen und verabschiede mich von dankbaren Augen.

15:30 Uhr … es ist geschafft und ca. 120 Familien (ca. 350 Personen) konnten mit ausschließlich gespendeten Lebensmitteln versorgt werden. Die Erleichterung unter den Helfern ist förmlich zu greifen … alles hat gereicht. Nun geht es mit den vielen helfenden Händen noch ans Aufräumen und nach kurzer Zeit ist den Räumen der Gemeinde nicht mehr anzusehen, welch unglaublicher Einsatz hier für ca. 7 Stunden zum Leben erweckt wurde.

16:00 Uhr … wir sind erschöpft … vom Sortieren, vom Tragen der Lebensmittel, vor allem aber emotional von all den Eindrücken. Wahrscheinlich sind wir so überwältigt von der Organisation der Tafel, weil wir uns vorher viel zu wenig damit beschäftigt haben. Und vielleicht sind wir so überwältigt von den Kunden, weil wir von der Bedürftigkeit direkt in der Nachbarschaft viel zu oft die Augen verschließen. Vielleicht sind wir so betroffen, weil wir wissen, dass es manchmal widrige Umstände im Leben sind, der Verlust der Arbeit, ein Lebensereignis, das einen aus der Bahn wirft, Mieten, die zu teuer werden, Armut im Rentenalter … Dinge, die jeden treffen können. Vielleicht macht uns auch das so betroffen. Gleichzeitig hat uns der Tag gezeigt, dass wir auch ohne Geld unterstützen können. Wir können einfach ein bisschen Zeit spenden und mit unserer Tatkraft einen Unterschied machen.

Der Burgdorfer Tafel e.V. braucht jeden Samstag ca. 20 Personen, die unterstützen. Informieren kann man sich auf der Webseite www.burgdorfer-tafel.de oder per E-Mail unter burgdorfertafel@gmx.de.

Wir hatten im Gefühl, dass die Entscheidung, die Tafel zu unterstützen, gut ist und wissen seit dem letzten Samstag das sie die absolut richtige Entscheidung war …

©:https://m.facebook.com/events/2473365766044604?view=permalink&id=2514603548587492
 

Handwerker und Künstler zeigen sich „ideenReich“ und unterstützen die Tafel Burgdorf

Zuschauen und Mitmachen für Groß und Klein auf Hof Pasemann

Pasemann bietet in Hülptingsen mit seinem ideenReich wieder Handwerk zum Erleben, Staunen und Mitmachen.