Wer darf zur Tafel gehen?

Hunger kennt keine Grenzen oder Nationalität.

Wir meinen, mit unserem Ausgabesystem keinen Kunden zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Warum das so ist:

Jeder unserer Kunden kann sich jeden Samstag zwischen  12:15 und 13:30 anmelden. Bei dieser Anmeldung werden die Daten des Kunden erfasst ( Anzahl der Versorgungsberechtigten). Gleichzeitig zieht unser Kunden eine laufende Nummer aus einem nicht einsehbaren Beutel.

Entsprechend der gezogenen Nummer erfolgt ab 14:00 Uhr die Warenausgabe. Jeden Samstag entscheidet also ein Zufallsprinzip über die Reihenfolge der Warenausgaben.

Verpasst ein Kunde die Warenausgabe nach der gezogenen Nummer, geht er nicht leer aus, muss sich aber ans Ende anstellen.

Nach diesem Verfahren versuchen wir die Warenausgabe so gerecht wie möglich zu gestalten. 

Zur Abholung berechtigt sind alle Bürger unserer Stadt, die einen Nachweis ihrer Bedürftigkeit vorlegen können, also Transferleistungen erhalten, wie z. Bsp.  Bezug von Arbeitslosengeld II, Grundsicherung oder eine geringe Rente beziehen. Die Betroffenen werden sodann registriert, erhalten einen Ausweis und müssen somit die entsprechenden Nachweise nicht bei jedem Besuch der Tafel erneut vorzeigen. Allerdings wird der Nachweis/Bescheid in regelmäßigen Abständen überprüft